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Freitag, 10. Januar 2014

Gute Nacht



Es gibt viele Wege, die vermeintlich zur Rettung der Welt beitragen - Mülltrennung, Feinstaubreduktion, Vegetarismus.

Mit keinem dieser Dinge, kenne ich mich sonderlich gut aus. Folglich habe ich auch keine Ahnung, ob bspw. Mülltrennung wirklich effektiv dazu beiträgt, unsere Umwelt zu schützen. Zumindest wird einem das aber immer wieder suggeriert. Folglich beteilige ich mich auch daran und schmeiße ganz brav sämtlichen Müll in die dafür vorgesehenen Tonnen. “Ein guter Anfang”, würden nun vermutlich die viel zu optimistischen Weltverbesserer sagen. Diese Menschen, die meinen, dass auch solche Dinge einen kleinen Beitrag dazu leisten, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Das Problem ist nur – diese kleinen Dinge (und auch viele größere) helfen der Umwelt kaum. Sie verlangsamen nur einen Prozess, der sich schon längst nicht mehr aufhalten lässt. Man muss nun wirklich kein Experte sein, um zu sehen, dass unsere Erde nicht für die Belastungen geschaffen ist, mit denen sie heute klar kommen muss. Überbevölkerung, maßlose Verschmutzung und Ressourcenknappheit ließen sich zwar theoretisch verhindern, allerdings wird es bei der grauen Theorie bleiben. Natürlich gibt es immer wieder vermeintliche Lösungen für all diese Probleme, doch die funktionieren zumeist nur, indem einige Kompromisse eingegangen werden. Und zu Kompromissen sind Menschen nicht bereit, so lang die Gefahr noch nicht an der eigenen Haustür klopft. Wer schon zu faul ist, den Müll zu trennen, der geht auch keine tiefergreifenden Kompromisse ein, die im großen Stil, möglicherweise tatsächlich für Veränderung sorgen könnten.

Also läuft unser Planet auch weiterhin dem sicheren Untergang entgegen. Das mag polemisch klingen, doch die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass wir nur selten dauerhaft aus Fehlern lernen. Wir sind faul und blind, und haben deshalb vermutlich auch verdient, was womöglich von Anfang an für uns vorgesehen war.

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